Seit dem 21. August wird in ChargEV FleX an rund 92 Prozent der deutschen Standorte mit gültigem Tarif keine Startgebühr mehr angezeigt – überall dort, wo der Betreiber keine feste Gebühr je Ladevorgang erhebt. Erhebt der Betreiber eine eigene Session-Gebühr, zeigen wir sie unverändert und ohne Aufschlag an.

Was sich geändert hat – und was nicht

Weggefallen ist genau eine Position: unsere eigene Startgebühr. Am Preis pro Kilowattstunde haben wir nichts geändert.

Kosten je Ladevorgang haben wir weiterhin. Wir rechnen sie nur nicht mehr jedem einzelnen Ladevorgang zu, sondern sehen sie als Teil der laufenden Kosten des gesamten Dienstes.

Am stärksten wirkt sich der Wegfall bei kleinen Ladevorgängen aus: Bei wenigen Kilowattstunden wird aus einem kleinen Festbetrag schnell ein erheblicher Aufpreis pro Kilowattstunde.

Die Gebühren der Betreiber

Manche Betreiber bauen ihren Tarif anders: ein niedrigerer Preis pro Kilowattstunde, dafür ein fester Betrag je Ladevorgang. Diese Gebühr können wir weder weglassen noch auf die Kilowattstunde umlegen. Sie gehört zum Tarif und muss beim Preisvergleich sichtbar bleiben.

Ein Blick in unseren deutschen Tarifbestand, Stand 21.08.2026: 3.978 von 50.652 Standorten erheben eine solche Gebühr, also 7,9 Prozent. Diese Standorte haben tendenziell einen niedrigeren Energiepreis: Im Median kostet die Kilowattstunde dort 0,412 €, an Standorten ohne Session-Gebühr 0,550 €. Rechnet man die Session-Gebühr ein, ist ein Ladevorgang mit 10 kWh an 86 Prozent dieser Standorte insgesamt noch günstiger als derselbe Ladevorgang zum Medianpreis der Standorte ohne Session-Gebühr.

Eine Session-Gebühr des Betreibers ist also meistens schlicht eine andere Tarifstruktur. Deshalb zeigen wir beides getrennt an, statt es zu verrechnen. So bleibt der Vergleich vor dem Laden möglich.

Und ob das so bleibt

Wir fahren das Modell jetzt so und sehen uns an, wie es sich mit echten Ladevorgängen rechnet. Ändern wir etwas, kündigen wir es vorher an und erklären es anhand der Zahlen – offen wie heute.

Kurz zusammengefasst

  • Keine eigene Startgebühr. ChargEV FleX erhebt keine Gebühr, wenn ein Ladevorgang beginnt.
  • An rund 92 Prozent der deutschen Standorte mit gültigem Tarif wird gar keine Startgebühr angezeigt.
  • Betreibergebühren unverändert. Erhebt der Betreiber eine Gebühr je Ladevorgang, reichen wir sie unverändert durch.
  • Energiepreis unverändert. Die Umstellung betrifft allein unsere eigene Startgebühr.
  • Der vollständige Preis ist vor dem Laden sichtbar. Energiepreis und mögliche Session-Gebühr werden getrennt ausgewiesen, damit Tarife vergleichbar bleiben.
  • Weiterhin ohne Account, Abo und Grundgebühr.

Was wir jetzt brauchen

Echte Erfahrungen. Wenn du in den nächsten Tagen ohnehin lädst, probier ChargEV FleX aus. Hat das Laden funktioniert? War der Preis verständlich? Gab es etwas, das gut, überraschend oder unklar war?

Genau dieses Feedback hilft uns mehr als jede theoretische Kalkulation.

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